Kopfüber - oder Tempel für die Antipoden

Hannes Forster (DE)

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Standort
Kopfüber - oder Tempel für die Antipoden von Hannes Forster am Kunstweg oberer Neckar auf dem Hohenkarpfen, Hausen ob VerenaKopfüber - oder Tempel für die Antipoden von Hannes Forster am Kunstweg oberer Neckar auf dem Hohenkarpfen, Hausen ob Verena (Foto: Gunar Seitz, 2020)
Kopfüber - oder Tempel für die Antipoden von Hannes Forster am Kunstweg oberer Neckar auf dem Hohenkarpfen, Hausen ob VerenaKopfüber - oder Tempel für die Antipoden von Hannes Forster am Kunstweg oberer Neckar auf dem Hohenkarpfen, Hausen ob Verena (Foto: Gunar Seitz, 2020)

Infos zum Kunstwerk

Datum

1997

Material

Handformklinker, z. T. glasiert, Mörtel, Obstbäume

Dimensionen

H: 210 cm
B: 220 cm
T: 220 cm

Adresse

78595 Hausen ob Verena, Auf dem Hohenkarpfen

GPS

48°2'22.27"N 8°43'12.75"E
48.039519, 8.720208

Beschreibung

Wie wird ein Gewölbe konstruiert? Der im brandenburgischen Mochlitz lebende Künstler Hannes Forster führt es vor, mit Ziegelsteinen und Mörtel. In der Architekturgeschichte finden sich zahllose Beispiele für Gewölbebauten – von antiken Sakralbauten wie dem römischen Pantheon oder der Hagia Sophia in Konstantinopel über profane Viadukte oder Arkaden bis hin zum Weinkeller. Wichtig ist dabei immer die Lastenverteilung. Die funktioniert bei Forster natürlich nicht, höchstens umgekehrt. Doch er stellt ohnehin alles auf den Kopf: sein Gewölbe bietet keinen Schutz, sondern ist selbst schutzlos ausgeliefert – den Elementen und den Blicken der Vorbeikommenden. (jk/gs)

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