Brunnenanlage

Jörg Failmezger (DE)

Bilder
Standort
Brunnenanlage von Jörg Failmezger am NeckarAlbKunstweg in SchömbergBrunnenanlage von Jörg Failmezger am NeckarAlbKunstweg in Schömberg (Foto: Gunar Seitz, 2020)
Brunnenanlage von Jörg Failmezger am NeckarAlbKunstweg in SchömbergBrunnenanlage von Jörg Failmezger am NeckarAlbKunstweg in Schömberg (Foto: Gunar Seitz, 2020)
Brunnenanlage von Jörg Failmezger am NeckarAlbKunstweg in SchömbergBrunnenanlage von Jörg Failmezger am NeckarAlbKunstweg in Schömberg (Foto: Gunar Seitz, 2020)

Infos zum Kunstwerk

Datum

1991

Material

Lamprophyr (Diabas Schneeflocke)

Dimensionen

Gewicht: 8 t
H: bis 400 cm
L: 10 m
Fontänen: 30-160 cm

Adresse

75328 Schömberg, Marktplatz

GPS

48°12'41.5"N 8°45'37.6"E

48.211517, 8.760444

Beschreibung

18 Tonnen dunklen Lamprophyrs aus der Oberlausitz wurden für den Brunnen am Schömberger Marktplatz benötigt, um im Auftrag der Stadt Schömberg die Stadtmitte neu zu gestalten. Der Zierbrunnen wächst aus dem im Brunnenbereich sich wellenartig aufwölbenden Pflasterbelag des Marktplatzes hervor.

Insgesamt 23 dunkle Steine des auch als ‚Diabas Schneeflocke‘ bezeichneten Materials folgen auf einer Länge von 10 m aufeinander: zuerst sind vom Süden her vier flachkieselartig gerundete Steine in den Boden eingelassen; dann folgen drei niedrigere, aufrechtstehende Steine und in der Mitte drei bis zu 4 m hohe, jeweils aus zwei Steinen bestehende, aufeinandergesetzte Steinstelen, die der Künstler selbst als ‚Sprossen‘ bezeichnet hat. Auf der gegenüberliegenden Nordseite folgen dann wieder vier aufrechtstehende, mittelhohe Stelen, eine davon aus zwei Steinen zusammengesetzt, eingefasst von zwei Wangensteinen. Danach sind wieder vier in zwei Gruppen getrennt liegende Steine in den Boden versenkt. Dazwischen tritt das Wasser aus sieben ebenerdigen Fontänen aus, die Höhen zwischen 30 und 160 cm erreichen können. Auf dem Lamprophyr wechseln die Oberflächen von groben zu feinpolierten Bereichen. Dieser Wechsel ruft zusammen mit dem darauf fließenden Wasser interessante Lichteffekte hervor. (sz)

 

Kleindenkmalnummer Zollernalbkreis: 210_39

© Dieser Text ist der Publikation entnommen:
Helmut Lorenz/Andreas Zekorn (Hrsg.): Schätze am Wegesrand - Kleindenkmale im Zollernalbkreis (= Zollernalb-Profile Reihe B, Bd. 4, hrsg. v. Landratsamt Zollernalbkreis), Ostfildern 2019, S. 253 f.

 

Künstler/innen

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